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    Stefan Effenberg: Alles gewonnen - außer die Menschen

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    00:14:15

    Er hat alles gewonnen. Meisterschaften. Pokale. Die Champions League. Wurde Europas Fußballer des Jahres. Und trotzdem bleibt Stefan Effenberg für viele bis heute eine der umstrittensten Figuren des deutschen Fußballs. Malte Asmus erzählt die Geschichte eines Spielers, der nie gefallen wollte – sondern respektiert werden. Der Moment, der alles verändert: 1994, WM in den USA. Dallas. Der Mittelfinger gegen die eigenen Fans. Eine Geste, die seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet – und gleichzeitig sein Image für immer prägt. Aus dem Nationalspieler wird eine Reizfigur. Für viele: ein Feindbild. Doch wer war dieser Effenberg wirklich? Ein Junge aus Hamburg, der früh wusste, dass er Profi werden will. Ein Spieler, der nie akzeptieren konnte zu verlieren.Einer, der Autoritäten infrage stellt – nicht aus Trotz, sondern aus Überzeugung. Bei FC Bayern München wird er zunächst zum Problem – und später zur Lösung. Unter Ottmar Hitzfeld wird er „der Cheffe“: Führungsspieler, Antreiber, Alpha auf dem Platz. Er polarisiert. Immer. Aber genau das macht ihn für seine Mitspieler so wertvoll. Diese Folge zeichnet seinen Weg nach:Vom Talent bei Borussia Mönchengladbach über schwierige Jahre in Florenz bis zum Triumph 2001 – als er mit Bayern die Champions League gewinnt und endgültig beweist, was ihn ausmacht. Denn Effenberg steht für ein Prinzip, das im modernen Fußball selten geworden ist: Nicht gefallen wollen. Nicht zurückrudern. Sich selbst treu bleiben – egal, was es kostet. Am Ende gewinnt er alles. Nur eines nicht: die Herzen der Menschen. Und genau deshalb ist seine Geschichte so besonders. Das als Hintergrundmusik verwendete Soundfile trägt den Titel "Crusader", wurde erstellt von Scott Buckley. Wir verwenden dieses Musikstück in Übereinstimmung mit der CC 4.0-Lizenz.Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    HRF 234 | Fußball unterm Hakenkreuz | Der Berliner Fußball im Nationalsozialismus

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    01:31:49

    Eine Stütze des Systems – Der Berliner Fußball im Nationalsozialismus In dieser Episode blicken wir tief in die „Werkstatt“ der Geschichte. Gemeinsam mit den Historikern Daniel Küchenmeister und Thomas Schneider besprechen wir die wissenschaftliche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit des Berliner Fußball-Verbands. Es geht um den mühsamen Weg durch lückenhafte Archive, die „Lebenslügen“ der Nachkriegszeit und die Frage, warum Verantwortung niemals delegierbar ist. Die Themen der Folge: Die lange Welle: Warum die Untersuchung bereits 1929 ansetzt, um gesellschaftliche Kontinuitäten zu verstehen. Selbstgleichschaltung: Wie Vereine bereits vor offiziellen Befehlen in vorauseilendem Gehorsam den „Arierparagraphen“ einführten. Widerstand & Demontage: Die Geschichte des Arbeitersports und wie Vereine wie Fichte Berlin versuchten, ihre Werte zu retten. Militarisierung der Sprache: Warum wir heute noch Begriffe wie „durchtanken“ verwenden. Die Nachkriegszeit: Kritik an Funktionären wie Carl Koppehel und der Mythos der „dunklen Jahre“ ohne eigene Schuld. Links & Ressourcen zur Sendung: Buch: Eine Stütze des Systems – Das Ergebnis der dreijährigen Studie über den Berliner Fußball im Nationalsozialismus. Emanzipation und Fußball – Ein früheres Gemeinschaftsprojekt der Autoren aus dem Jahr 2011. Sport:Kultur e.V. – Der 2012 gegründete Verein zur Förderung von Kulturprojekten im Sport. FUSSBALL ROUTE BERLIN – Ein Projekt, das Fußballgeschichte im Berliner Stadtraum sichtbar macht. ATSV Fichte Berlin – Der einst größte Sportverein der Kampfgemeinschaft für Rote Sporteinheit, dessen Geschichte eng mit dem Verbot des Arbeitersports 1933 verknüpft ist. Oskar Glöckler – Ein SA-Führer und Sportfunktionär, der als „strammer Nazi“ den Spielbetrieb im Gau Berlin-Brandenburg prägte. Podcast-Tipp: Als Olympia seine Unschuld verlor – Eine Empfehlung aus der Sendung über die Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen. „Fußball-Einheit in Berlin 1990-2015“: Frühere Arbeit zum Zusammenwachsen des Berliner Fußballs in der Wendezeit und den Jahren danach „125 Jahre Berliner Fußball. Geschichte und Geschichten in Porträts“: Buch zum Jubiläum des Berliner Fußball-Verbandes mit kurzen Texten zu 125 Persönlichkeiten „Fußballheimat Berlin. 100 Orte der Erinnerung. Ein Stadtreiseführer: Buch zu Orten in der Stadt, an denen Berliner und deutsche Fußballgeschichte geschrieben wurde Für diese Episode des Hörfehlers liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor. Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Hast du Feedback oder Fragen zur Folge? Schreib mir auf Instagram oder schau auf der Website vorbei. Der Beitrag HRF 234 | Fußball unterm Hakenkreuz | Der Berliner Fußball im Nationalsozialismus erschien zuerst auf Hörfehler.

    Roman Weidenfeller, wie war das damals?

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    02:01:00

    Roman Weidenfeller, wie war das damals?Die BVB-Torwartlegende Roman Weidenfeller, Weltmeister von 2014, spricht so offen wie selten: über die dunkelsten Tage von Borussia Dortmund, über den langen Weg zum Nationalmannschafts-Debüt, über Jürgen Klopp, Jens Lehmann und die Frage, ob man sich als Ersatztorwart Weltmeister nennen darf.Im Legenden-Podcast „Wie war das damals?" des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund ist der langjährige BVB-Keeper zu Gast bei Pit Gottschalk und Christian Pfennig und erzählt von einer Karriere zwischen Aschenplätzen, Beinahe-Insolvenz und Champions-League-Finale – und erklärt, was Jupp Heynckes für seinen Werdegang bedeutete und was Jürgen Klopp ihm kurz darauf zuflüsterte.Außerdem gewährt er tiefe Einblicke in den Anschlag auf den BVB-Mannschaftsbus 2017, in die Meisterfeier 2011, die Caipirinhas mit Bastian Schweinsteiger bei der WM 2014 – und in die Frage, warum er nie vom BVB wegging, obwohl AC Mailand, US-Klubs und türkische Vereine anklopften.Weltmeister ohne Einsatz: Warum Weidenfeller sich trotzdem als Weltmeister fühlt – und welche Rolle ein Beraterwechsel spielte, damit Jogi Löw überhaupt anriefBeinahe-Insolvenz 2004/05: Was die existenzielle Krise mit der Mannschaft und dem Verein machteDer Anschlag 2017: Wie Weidenfeller den Angriff auf den Mannschaftsbus erlebte und verarbeiteteLehrjahre am Betzenberg: Eine 1-Zimmer-Wohnung beim Vater eines späteren Weltschiedsrichters, Gerry Ehrmann als Torwarttrainer – und eine Mutter, der angst und bange wurdeMeisterschale 2011: Wessen Idee es wirklich war, dass er und nicht Sebastian Kehl als Erster hochhalten durfteChampions-League-Finale 2013: Warum der BVB gegen die Bayern verloren hatKlopp, Ehrmann, de Beer: Wer ihn geformt hat, wer ihn geschliffen hat – und warum Klopp „anstrengend" istVerhältnis zu Jens Lehmann: Können Torhüter Freunde sein? Weidenfeller hat eine überraschende AntwortYouTube-Moment: Wann er am liebsten YouTube gelöscht hätte – und was Patrick Owomoyela am nächsten Tag in der Kabine verteilteDas falsche Trikot: Warum ein falsch gewählter Trainingsoverall beim BVB Konsequenzen hatteAC Mailand, USA, Türkei: Wann und warum Weidenfeller dem BVB trotzdem treu bliebMichael Zorc und das Karriereende: Wie der BVB-Sportdirektor ihm die geplante Ablösung erklärteArmin Laschet, BVB-Aktien und Let's Dance: Warum er Wahlkampf machte, keine Vereinsaktien hält – und auf keinen Fall tanzt„Ja, ich fühle mich als Weltmeister."„Ja, auch Torhüter können Freunde sein."„Ja, Jürgen Klopp ist anstrengend."Der Legenden-Podcast „Wie war das damals?" des Deutschen Fußballmuseums erscheint monatlich auf allen gängigen Plattformen, u.a. auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube.Die Folgen werden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund aufgezeichnet.Nächste Gäste bei „Wie war das damals?":April 2026: Rudi VöllerJuni 2026: Sepp MaierResttickets sind über diesen Link verfügbar: Hier klicken!

    15:14?! Unsere wildesten Spiele - Folge 107

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    00:56:43

    Neue Folge ist da – und diesmal liefern eure Fragen komplett ab 😮‍💨Wir reden über unsere Spiele (inklusive Siege, Futsal-Niederlage und bisschen Chaos), dazu wieder komplett wilde Kuriositäten – von plötzlich österreichischen Spielern bis hin zu „Oida, bist deppat?“ im Interview.In euren Fragen wird’s dann richtig stark:– Wie fühlt sich die Shush-Geste vom Gegner an?– Unsere Lieblings-Apps– Die größten Skandale der Fußballgeschichte im Ranking– Die wildesten Ergebnisse, die wir je erlebt haben– Und: Eine Startelf nur aus Nicht-Fußballern (Spoiler: wir spielen auf Konter)

    Wir bewerten den DFB Kader - Folge 106

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    00:43:16

    Neue Folge ist da! Wir gehen rein in den aktuellen DFB-Kader von Nagelsmann – wer gehört rein, wer fehlt und wie stark ist Deutschland aktuell wirklich?Dazu: unsere Spiele vom Wochenende, komplett wilde Kuriositäten (inklusive eines Titels, der einfach Wochen später vom Gericht entschieden wurde 😳) und natürlich eure Fragen.Mit dabei:– Neues DFB-Auswärtstrikot im Check 🇩🇪– Der perfekte Bundesliga-Verein (Fans, Stadion, Talent etc.)– Das krasseste Comeback der Fußballgeschichte– Und ein großes Ranking: die geilsten Fußball-Momente von Traumtor bis Last-Minute-Sieg

    Alexandra Popp: Die Unkaputtbare

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    00:16:27

    Sie ist Olympiasiegerin. Sie hat die Champions League gewonnen. Sie hat Titel gesammelt wie kaum eine andere im deutschen Frauenfußball. Und trotzdem erzählen Zahlen allein nicht, warum Alexandra Popp für viele zur Symbolfigur geworden ist. In dieser Folge der 100 Fußballlegenden erzählt Malte Asmus die Geschichte einer Spielerin, die nie den einfachen Weg hatte.Die früh lernen musste, sich durchzusetzen – auf Ascheplätzen im Ruhrgebiet, gegen Jungs, die keinen Zentimeter schenkten.Die sich in Duisburg durchbiss, in Wolfsburg zur Führungsspielerin reifte – und immer wieder zurückgeworfen wurde. Verletzungen. Rückschläge. Zweifel. Popp verpasste große Turniere. Musste pausieren, kämpfen, neu anfangen.Und stand trotzdem immer wieder auf. Der größte Triumph: Olympisches Gold 2016.Der bitterste Moment: das EM-Finale 2022, das sie nach einer überragenden Turnierleistung verletzt verpasst. Und genau da zeigt sich, was Alexandra Popp wirklich ausmacht. Nicht nur ihre Tore. Nicht nur ihre Titel. Sondern ihre Fähigkeit, immer wieder zurückzukommen. Warum sie ausgerechnet am Ende ihrer Karriere noch einmal den Schritt zurück in die Heimat wagt – zu Borussia Dortmund.Warum das kein Widerspruch ist, sondern konsequent. Und warum Alexandra Popp mehr ist als eine große Fußballerin. Sie ist: Die Unkaputtbare. Quelle: "Alex Popp, wie war das damals" - Der Legendenpodcast des Deutschen Fußballmuseums: https://www.youtube.com/watch?v=MIUdTjXhEe0&list=PLg-JJwsISq_ruHg_jiBEgDa0OFF70suj1&index=1&t=494s&pp=iAQB Das als Hintergrundmusik verwendete Soundfile trägt den Titel "Crusader", wurde erstellt von Scott Buckley. Wir verwenden dieses Musikstück in Übereinstimmung mit der CC 4.0-Lizenz. Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    HRF 233 | „Zwischen Kurve und Krieg: Frank Willmann über den Warlord Arkan“

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    01:18:06

    Wie eng sind Sport und organisierte Kriminalität verknüpft? In dieser Folge blicken wir tief in die Abgründe des Balkans. Der renommierte Autor und Zeitzeuge Frank Willmann berichtet von seiner jahrelangen Recherche über eine der schillerndsten und zugleich grausamsten Figuren der Zeitgeschichte: Željko Ražnatović, besser bekannt als Arkan. Vom Bankräuber zum Anführer der berüchtigten paramilitärischen Einheit „Die Tiger“ – Arkans Aufstieg ist untrennbar mit der Fankurve von Roter Stern Belgrad verbunden. Frank Willmann nimmt uns mit auf eine Reise vom legendären Autoput 1988 bis in die Hinterzimmer von Killern und Geheimdienstlern. Er erklärt, warum das Fußballspiel zwischen Dinamo Zagreb und Roter Stern Belgrad 1990 als das Fanal für den darauffolgenden Krieg gilt. Ein Gespräch über Macht, Korruption, die Zerbrechlichkeit von Staaten und die Frage, wie man als Rechercheur im Milieu der Gewalt die Wahrheit findet. Links & Hintergrundinfos zur Folge Das Buch zur Folge: Balkan-Blut: 20 Jahre Fußball und Politik im postjugoslawischen Raum. Mehr über den Gast: Frank Willmann (Autorenprofil). Autor: Frank Willmann bei Wikipedia Vereint im Stolz. Fußball, Nation und Identität im postjugoslawischen Raum | Buch bei der bpp Wer war Arkan? Željko Ražnatović, bekannt als Arkan, war ein international gesuchter Bankräuber, der in den 70er und 80er Jahren mehrfach aus westeuropäischen Gefängnissen ausbrach. Parallel dazu arbeitete er als Auftragsmörder für den jugoslawischen Geheimdienst, was ihm später Schutz und Privilegien einbrachte. Die Hooligans von Roter Stern Belgrad im Jugoslawienkonflikt Anfang April 1992 begann der Bosnienkrieg, nachdem der Zerfall des Staats Jugoslawiens eingesetzt hatte. In dessen Verlauf starben rund 100.000 Menschen. Zeitgeschichte: Das Spiel Zagreb gegen Belgrad am 13. Mai 1990. „Krieg im Schatten“: hr-Storypodcast über den ungeklärten Mord am Exil-Kroaten Nikola Milićevic: Es geht um Geheimdienste und Geheimbünde und Feindschaften, die bis in den Zweiten Weltkrieg zurückreichen. Und um die Frage, wie die Bundesrepublik reagiert, wenn auf ihrem Boden ein Konflikt ausgetragen wird, der seine Wurzeln in einem anderen Land hat. Der sechsteilige hr-Storypodcast „Krieg im Schatten. Warum starb Nikola Milićević?“ Über den Gast Frank Willmann, geboren in Weimar (DDR), ist ein deutscher Autor und Journalist. Er befasst sich intensiv mit Fußball-Subkulturen, der Geschichte der DDR und den politischen Verhältnissen in Osteuropa. Durch seinen persönlichen Hintergrund im oppositionellen Milieu der DDR hat er einen einzigartigen Blick auf staatliche Repression und Geheimdienst-Strukturen. Für diese Episode des Hörfehlers liegt auch ein vollständiges Transkript mit Zeitmarken und Sprecheridentifikation vor. Bitte beachten: das Transkript wurde automatisiert erzeugt und wurde nicht nachträglich gegengelesen oder korrigiert. Dieser Prozess ist nicht sonderlich genau und das Ergebnis enthält daher mit Sicherheit eine Reihe von Fehlern. Im Zweifel gilt immer das in der Sendung aufgezeichnete gesprochene Wort. Hast du Feedback oder Fragen zur Folge? Schreib mir auf Instagram oder schau auf meiner Website vorbei. Frank Willmann live: Die „Balkanblut“ Lesereise Pünktlich zum Buch-Release startet Frank Willmann seine umfangreiche Tour. Hier findet ihr alle Termine für Lesungen und Gespräche im Überblick. Der Beitrag HRF 233 | „Zwischen Kurve und Krieg: Frank Willmann über den Warlord Arkan“ erschien zuerst auf Hörfehler.

    HRF 232 | Abpfiff DDR – Der Fußball im Umbruch

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    02:10:39

    „Stell dir vor, es ist November 1989. In Berlin fällt die Mauer, die Welt blickt auf Deutschland, und mitten in diesem historischen Beben steht der Fußball vor einer ungewissen Zukunft. Während die Menschen auf den Straßen für Freiheit demonstrieren, kämpfen die Vereine der DDR-Oberliga um ihre nackte Existenz und den Sprung in den gesamtdeutschen Profifußball. Es war eine Zeit zwischen Euphorie und Ausverkauf, zwischen Flutlicht-Träumen in Belgrad und den brennenden Barrikaden von Leipzig. Wir fragen uns heute: Was blieb eigentlich vom ostdeutschen Fußball, als der Rasen nicht mehr geteilt war? “ Um diese Fragen zu beantworten, habe ich heute jemanden zu Gast, der die Geschichte des Fußballs nicht nur als Chronist, sondern auch mit dem Blick des Geografen und Historikers betrachtet, Jan Mohnhaupt. Jan Mohnhaupt, Jahrgang 1983, ist freier Journalist und Autor. Er studierte Geografie und Geschichte in Berlin und Wien und schreibt unter anderem für Spiegel Online, Die Zeit und das Fußballmagazin ballesterer. Nach Stationen im Ruhrgebiet und in Brandenburg lebt und arbeitet er heute in Magdeburg. Sein aktuelles Buch „Der geteilte Rasen“ ist im Verlag Die Werkstatt erschienen.  Das Buch zur Folge: Jan Mohnhaupt: Der geteilte Rasen. Fußball in den Wendejahren 1989-1992. Verlag Die Werkstatt. Empfehlung: Der Film „Und freitags in die Grüne Hölle“ über die Fanszene von Union Berlin Ende der 80er. Der Dokumentarfilm: …und freitags in die „Grüne Hölle“ (YouTube/DEFA) – Der komplette Film über die Fanszene des 1. FC Union Berlin aus dem Jahr 1989. Autorenprofil beim Hanser Verlag: Jan Mohnhaupt bei Hanser (Informationen zu seinen weiteren Werken wie Der Zoo der Anderen). Journalistische Arbeit: Jan Mohnhaupt schreibt regelmäßig für große Medienhäuser. Seine Artikel findest du unter anderem hier: Beiträge bei Spiegel Online Deutschlandfunk Feature | 4. September 1989: Erste Montagsdemonstrationen in der DDR Der Beitrag HRF 232 | Abpfiff DDR – Der Fußball im Umbruch erschien zuerst auf Hörfehler.

    Miroslav Klose: Der Anti-Star

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    00:16:56

    Er war nie der Lauteste. Nie der Schillerndste. Und doch wurde er der erfolgreichste WM-Torschütze der Fußballgeschichte. 16 Tore bei vier Weltmeisterschaften. 71 Treffer für die deutsche Nationalmannschaft. Weltmeister 2014. Miroslav Klose ist eine Ausnahmeerscheinung – nicht wegen großer Gesten, sondern wegen seiner Haltung. Der Sohn polnischer Eltern, der in der Pfalz aufwächst, eine Tischlerlehre beginnt und lange nicht wie ein zukünftiger Weltstar wirkt. Einer, der bei der Kreisauswahl nach Hause geschickt wird – und später Geschichte schreibt. Der Durchbruch kommt spät: über den FC Homburg zum 1. FC Kaiserslautern, von dort in die Nationalmannschaft. Mit seinem legendären Jubelsalto wird er zum Gesicht einer neuen deutschen Stürmergeneration. Bei Werder Bremen explodiert er zum Torschützenkönig. Beim FC Bayern sammelt er Titel. Und in Rom zeigt er bei Lazio, dass Fair Play im modernen Fußball noch existieren kann. Klose war nie der Superstar seiner Zeit. Aber er war immer da, wenn es zählte. In dieser Folge erzählt Malte Asmus die Geschichte eines Spielers, der nie größer sein wollte als das Spiel – und genau deshalb zu einer der größten Figuren der Fußballgeschichte wurde. Eine Folge über Tore, Haltung und darüber, warum Miroslav Klose mehr ist als nur eine Statistik. Quellen: https://www.youtube.com/watch?v=m2TNmChbApA&t=2s Das als Hintergrundmusik verwendete Soundfile trägt den Titel "Crusader", wurde erstellt von Scott Buckley. Wir verwenden dieses Musikstück in Übereinstimmung mit der CC 4.0-Lizenz.Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    Alex Popp, wie war das damals?

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    02:09:03

    Olympiasiegerin Alexandra Popp spricht im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“ so offen wie selten: über ihre Zukunftsoptionen zwischen VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund, Auslandswechsel und Karriere-Ende, über Geld, Druck, Verletzungen – und warum sie trotz aller Erfolge und Popularität finanziell nicht ausgesorgt hat.In der neuen Folge ist die ehemalige Spielführerin der deutschen Nationalmannschaft zu Gast bei Pit Gottschalk und Christian Pfennig und erzählt von ihrer außergewöhnlichen Laufbahn, von den Jahren beim FCR Duisburg, von prägenden Trainerinnen und Wegbegleiterinnen – und erklärt, warum der FC Bayern den VfL Wolfsburg zuletzt überholt hat und was das mit Selbstzufriedenheit zu tun hat. Außerdem erzählt sie vom Spagat zwischen Profi-Dasein, Ausbildung zur Tierpflegerin, Partys bei Olympia und dem schmerzhaften Ende ihrer DFB-Karriere.Themen dieser FolgeVier Zukunftsoptionen: Vertragsverlängerung in Wolfsburg, Wechsel zum BVB, Auslandsabenteuer oder SchlussstrichWarum der FC Bayern den VfL Wolfsburg in den vergangenen Jahren überholen konnte – und welche Fehler Wolfsburg gemacht hatSchule auf Schalke als einziges Mädchen – und wie sie als heimlicher BVB-Fan aufflogErste Jahre beim FCR Duisburg, 250 Euro Monatsgehalt und 50-Euro-Strafen von Sonja FussAusbildung zur Tierpflegerin und der Moment, in dem sie merkte: „Das ist mein zweites Standbein“Prägende Personen: Martina Voss, Silvia Neid, Horst Hrubesch, Svenja Huth, Vorbild Pavel Nedved, Inspiration durch Inka Grings und Birgit PrinzWarum der DFB seine Verbandschronik umschreiben muss und weshalb das Ende ihrer Nationalmannschaftskarriere ein langer, schmerzhafter Prozess warOlympia 2016 in Rio, Partys im Olympischen Dorf und der verpasste Genuss der Sommerspiele in Paris 2024EM 2022: vom Flug auf Wolke sieben zum Verzicht aufs Finale – und wo für sie die Grenze bei Fitspritzen verläuftOffene Einblicke: Feiern, Burger, Selbstzweifel und die finanzielle Realität im FrauenfußballZitate von Alexandra Popp aus der Folge„Stand heute gibt es vier Optionen: Wolfsburg, BVB, Ausland oder aufhören.“„Dass die Bayern uns überholt haben, den Schuh müssen wir uns selbst anziehen.“„Nein, ich habe durch Fußball nicht ausgesorgt. Wir arbeiten daran, dass das mal möglich sein wird.“„Seit der ersten Einwechslung und meinem ersten Tor bei der EM 2022 bin ich nur noch geflogen – und dann kam der große Absturz im Abschlusstraining vor dem Finale.“„Ich habe die Reißleine gezogen und entschieden, das EM-Finale 2022 nicht zu spielen. Es gibt Grenzen, sich fitspritzen zu lassen.“Podcast-InfosDer Legenden-Podcast „Wie war das damals?“ des Deutschen Fußballmuseums erscheint monatlich auf allen gängigen Plattformen, u.a. auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube.Die Folgen werden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund aufgezeichnet. Tickets für das Live-Publikum gibt es unter www.fussballmuseum.de/kulturprogramm.AusblickNächster Gast bei „Wie war das damals?“:26. März 2026: Roman Weidenfeller27. April 2026: Rudi Völler